Wildunfälle erfassen, analysieren und auswerten

Quelle: Disy Informationssysteme

12.12.2019

Tierfund-Kataster im bundesweiten Einsatz

Mit dem bundesweiten Tierfund-Kataster des Deutschen Jagdverbands (DJV) können Daten zu Wildunfällen und Totfunden erfasst, analysiert und ausgewertet werden. Das System wurde jetzt auf eine neue technologische Basis gestellt.

Wo finden die meisten Wildtierunfälle statt? Welche Tierarten sind davon am stärksten betroffen? Welche Maßnahmen der Verkehrsplanung tragen zur Verringerung von Wildtierunfällen bei? Wie können der Erhalt, die zukunftsgewandte Weiterentwicklung und der Schutz von Wild, Jagd und Natur erreicht werden? Fragen wie diese gehören zum Aufgabenbereich des Deutschen Jagdverbands e. V. (DJV), dem als Dachverband 15 Landesjagdverbände mit 245.000 Jägern angehören. Und um sie zu beantworten, hat der DJV in Zusammenarbeit mit der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) ein bundesweites System für eine einheitliche und vor allem ortsgenaue Erfassung von Wildunfällen aufgebaut, das jetzt auf eine neue technologische Basis gestellt wurde.

Datengrundlage für Entscheidungen bei Straßenbau, Versicherungen und Artenschutz

Die Funde, die bundesweit über das Webportal oder die mobile Tierfund-Kataster-App erfasst werden, stellen einen sehr wertvollen Datenbestand dar: Sie dokumentieren die Konfliktstellen von Menschen und Wildtieren im Straßennetz und sind damit die zentrale Grundlage für Entscheidungsprozesse von Behörden und Wissenschaftlern in den Bereichen Straßenbau, Versicherungswesen und natürlich Artenschutz.

Der DJV ist mit dem bisherigen Projektverlauf sehr zufrieden – vor allem darüber, dass das Tierfund-Kataster so schnell auf eine neue technologische Basis gestellt werden konnte.

Die komplette Pressemitteilung finden Sie hier
Webseite des deutschen Jagdverbandes e. V. (DJV)

Webseite des Tierfund-Katasters